Übungsszenario ist eine hybride Bedrohungslage mit Sabotageakten und Angriffen auf kritische Infrastruktur, verschärft durch Starkregenereignisse und übersättigte Böden. Ziel der Übung ist es, die Fähigkeiten des THW im Zivilschutz sichtbar zu machen und die Zusammenarbeit der Einheiten zu trainieren. Angesichts der aktuellen politischen Lage will das THW in den nächsten Jahren seine Zivilschutzfähigkeit gezielt stärken.
Die Fachgruppen Elektroversorgung standen vom 5. bis 7. September 2025 im Mittelpunkt.
Während der Übung bewältigten die 20 Fachgruppen Elektroversorgung verschiedene Szenarien in Aachen, Bornheim und bei Mönchengladbach. Sie üben, kritische Infrastrukturen zuverlässig mit Energie zu versorgen und die Einsatzbereitschaft anderer Einheiten dauerhaft sicherzustellen. Hierfür setzen sie 15 mobile Netzersatzanlagen mit einer Gesamtleistung von 2.850 kVA ein – genug für hunderte Einfamilienhäuser oder drei kleinere Krankenhäuser. Ein besonderes Highlight war am Sonntag ein Wettkampf, bei dem fachgruppenspezifische Aufgaben gelöst werden mussten.
Insgesamt waren rund 900 Einsatzkräfte an diesem Wochenende vor Ort, darunter alleine 130 aus den Fachgruppen Elektroversorgung. Teilgenommen haben die Ortsverbände: Köln Nord-West, Leverkusen, Nettetal, Grevenbroich, Oberhausen, Arnsberg, Castrop-Rauxel, Siegen, Düsseldorf, Aachen, Bad Berleburg, Beuel, Geldern, Mönchengladbach, Halle, Gelsenkirchen, Oelde, Paderborn, Wanne-Eickel und Warendorf.
Die FÜLEX25 bot damit eine einmalige Gelegenheit, Ausbildung und Zusammenarbeit unter realistischen Bedingungen auf ein neues Niveau zu heben und einen weiteren großen Schritt in Richtung Zivilschutztüchtigkeit zu machen.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite https://story.thw.de/fuelex2025
Quelle: Text: Media Team/LV NW
Bilder: Media Team LV NW/Elias El Ghorchi