23.04.2022

Erste gemeinsame Übung mit der JUH

Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Rettungsorganisation und THW? Wie funktioniert eine übergreifende Marschkolonne? Dies und weitere Fragen waren unter anderem Grund für eine gemeinsame Übung zwischen THW und JUH.

Am Samstag, dem 23.04. trafen sich Helfer der Fachgruppen Zugtrupp, Bergung und teilweise Helfer der Einheiten N, Fachzug Logistik Verpflegung und Fachzug FK zusammen mit der Johanniter Unfallhilfe Oberhausen am Katastrophenschutzzentrum in Oberhausen, um in mehreren Marschkolonnen zum Übungsgelände Münster des THW zu fahren und zu üben.

Das Übungsgelände wurde durch die Übungsleitung zusammen mit der Regionalstelle Münster präpariert; so wurden mehrere Dummys in einem Tunnelsystem mit Gebäude versteckt. Die Durchgänge der Tunnelstrecke wurden mit verschiedenen Materialien aus Holz, Gestein und Metall versperrt, sodass diese erst beseitigt werden mussten, bevor die Dummys gerettet werden konnten.

Die Fachgruppe Bergung des Ortsverbandes war mit allen ihren Geräten für die primäre Rettung der Personen zuständig gewesen, damit diese an den Rettungsdienst (in Form der JUH) übergeben werden konnten. Die Helfer der JUH haben vor Ort ein Behandlungszelt aufgebaut, in dem die verletzten Dummys behandelt wurden.

Die letzte große Übung für beide Organisationen zusammen war die Heimfahrt in einer gemeinsamen Marschkolonne mit 14 PKW und LKW, teilweise mit Anhängern. Durch den Marschkolonnenführer an der Spitze und über eine TBZ Digitalfunkgruppe konnte der Verband problemlos aus dem Münsterland wieder nach Oberhausen zurückkehren.

Insgesamt war das THW Oberhausen mit 21 Personen vertreten gewesen. Beide Organisationen empfanden die Übung mehr als positiv, sodass für die Zukunft weitere Übungen in Planung sind.


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